Allgemeine Geschäftsbedingungen

    1. Auf­trag Bei Auf­trags­er­tei­lung wer­den die zur An­fer­ti­gung des Ein­tra­ges (Ka­ta­log­an­zei­ge, In­ter­net­ein­trag, Rei­se­füh­rer etc.) er­for­der­li­chen An­ga­ben ge­macht und Un­ter­la­gen, für die das Ur­he­ber­recht beim Auf­trag­ge­ber liegt, über­ge­ben. In Aus­nah­me­fäl­len wer­den die Un­ter­la­gen nach­ge­reicht. Ge­hen sie nicht spä­tes­tens in­ner­halb 8 Ka­len­der­ta­gen nach Un­ter­zeich­nung des Auf­tra­ges bzw. ei­nes fest­ge­leg­ten Ter­mins beim Auf­trag­neh­mer ein, so ist der Auf­trag­neh­mer ver­pflich­tet und be­rech­tigt, den Ein­trag nach ei­ge­nem Er­mes­sen her­zu­stel­len.
    2. Münd­li­che Ab­spra­chen Münd­li­che Ab­spra­chen be­dür­fen der schrift­li­chen Fest­le­gung auf dem Auf­trag. Nach­träg­lich ge­trof­fe­ne münd­li­che oder fern­münd­li­che Ver­ein­ba­run­gen be­dür­fen zu ih­rer Wirk­sam­keit ei­ner schrift­li­chen Be­stä­ti­gung. Eine Be­ru­fung auf münd­li­che Ab­spra­chen im Streit­fall schlie­ßen die Ver­trags­part­ner des­halb auch aus­drück­lich aus.
    3. Kor­rek­tur­ab­zü­ge Kor­rek­tur­ab­zü­ge wer­den nur auf aus­drück­li­chen Wunsch ge­lie­fert. Der Auf­trag­neh­mer be­rück­sich­tigt alle Feh­ler­kor­rek­tu­ren, die ihm in­ner­halb der bei ei­ner Über­sen­dung ei­nes Kor­rek­tur­ab­zu­ges ge­setz­ten Frist schrift­lich mit­ge­teilt wer­den. Der Auf­trag­ge­ber kann sich nach Montage/Veröffentlichung auf den Ein­wand, kei­nen Kor­rek­tur­ab­zug er­hal­ten zu ha­ben, nur dann be­ru­fen, wenn er zu­vor ei­nen Kor­rek­tur­ab­zug schrift­lich an­ge­for­dert bzw. an­ge­mahnt hat. Dies gilt ins­be­son­de­re auch dann als ver­ein­bart, wenn be­reits im Auf­trag die Über­sen­dung ei­nes Kor­rek­tur­ab­zu­ges aus­drück­lich ver­ein­bart wor­den ist. Grund­sätz­lich reicht für Kor­rek­tur­ab­zü­ge der Nach­weis der Ver­sen­dung (Ein­wur­fein­schrei­ben). Nach Montage/Veröffentlichung kön­nen Ver­än­de­run­gen des Ein­trags nicht mehr be­rück­sich­tigt wer­den, bzw. bei Neu­auf­la­ge oder im In­ter­net nur ge­gen Auf­preis.
    4. Plat­zie­rung, Re­dak­ti­on Der Auf­trag­neh­mer be­hält sich vor, Ti­telän­de­run­gen vor­zu­neh­men, Ob­jek­te zu­sam­men­zu­fas­sen, zu tei­len oder ei­nen Ein­trag an­der­wei­tig zu plat­zie­ren, so­fern dies für den op­ti­schen Ge­samt­ein­druck des Ob­jek­tes zweck­mä­ßig ist und die Wer­be­flä­che un­ver­än­dert bleibt. Die ge­schal­te­ten Ein­trä­ge sind un­ab­hän­gig vom re­dak­tio­nel­len Teil des Wer­be­trä­gers. Sach­li­che Män­gel im re­dak­tio­nel­len Teil und/oder der Kar­to­gra­phie schlie­ßen eine Zah­lungs­min­de­rung aus.
    5. Druck­qua­li­tät / Bild­schirm­dar­stel­lung Der Auf­trag­neh­mer ge­währ­leis­tet für die be­leg­te Wer­be­flä­che Druck-/Darstellungsqualität im Rah­men der durch die vom Auf­trag­ge­ber zur Ver­fü­gung ge­stell­ten Un­ter­la­gen ge­ge­be­nen Mög­lich­kei­ten. Drucktechnisch/darstellerisch be­ding­te Farb­ab­wei­chun­gen von ei­ner ver­ein­bar­ten Farb­kar­te be­rech­ti­gen nicht zu Re­kla­ma­tio­nen. Im üb­ri­gen sind farb­li­che Ver­ein­ba­run­gen und farb­li­che Son­der­wün­sche nur dann gül­tig, wenn die­se auf dem Auf­trag aus­drück­lich schrift­lich no­tiert wor­den sind.
    6. Rück­tritt Ein Rück­tritt vom Ver­trag wäh­rend der um­sei­tig ver­ein­bar­ten Lauf­zeit ist aus­ge­schlos­sen, es sei denn, das Wer­be­ob­jekt wird aus Grün­den, die der Auf­trag­neh­mer nicht zu ver­tre­ten hat, nicht ver­öf­fent­licht. In die­sem Fall ent­fällt auch die ver­ein­bar­te Ver­gü­tung. Dar­über hin­aus­ge­hen­de An­sprü­che des Auf­trag­ge­bers sind aus­ge­schlos­sen. Die Auf­ga­be oder Über­tra­gung des Ge­schäf­tes bzw. der Fir­ma des Auf­trag­ge­bers, für wel­che der Wer­be­auf­trag er­teilt wur­de, ist ohne Ein­fluss auf die ver­trag­li­chen Pflich­ten des Auf­trag­ge­bers.
    7. Lauf­zeit Die­ser Auf­trag hat die auf der Vor­der­sei­te ver­ein­bar­te Lauf­zeit und ver­län­gert sich je­weils um ein wei­te­res Jahr, wenn nicht drei Mo­na­te vor Ab­lauf eine schrift­li­che Kün­di­gung nach­weis­lich beim Auf­trag­neh­mer ein­ge­gan­gen ist. Not­wen­di­ge oder ge­wünsch­te Än­de­run­gen der An­zei­ge sind vom Auf­trag­ge­ber durch recht­zei­ti­ge Über­sen­dung ei­ner neu­en Vor­la­ge zu ver­an­las­sen. Die ver­trag­lich ver­ein­bar­te Lauf­zeit be­ginnt mit dem Da­tum der Er­tei­lung des Auf­tra­ges. Der Auf­trag­ge­ber hat un­ab­hän­gig vom Lauf­zeit­be­ginn des Ver­tra­ges An­spruch auf Ver­öf­fent­li­chung sei­nes Ein­trags über den im Auf­trag ver­ein­bar­ten Zeit­raum.
    8. Zu­satz­kos­ten Der ver­ein­bar­te Preis für Ge­stal­tung ent­hält aus­schließ­lich die Text­erfas­sung und ge­ring­fü­gi­ge Ver­än­de­run­gen des Ein­trags bei ei­ner evtl. ge­wünsch­ten Kor­rek­tur. Kos­ten für Neu­satz, um­fang­rei­che Än­de­run­gen so­wie jeg­li­che wei­ter ent­ste­hen­den Kos­ten ge­hen al­lein zu Las­ten des Auf­trag­ge­bers.
    9. Kon­kur­renz­aus­schluss Bei schrift­lich ver­ein­bar­tem Kon­kur­renz­aus­schluss ist ein na­ment­li­cher Hin­weis bzgl. Mitbewerber/Branche er­for­der­lich. Ein Kon­kur­renz­aus­schluss wird nur mit ei­ner schrift­li­chen Be­stä­ti­gung des Auf­trag­neh­mers Be­stand­teil des Ver­tra­ges und da­mit rechts­wirk­sam.
    10. Be­leg Der Ver­lag lie­fert mit der Rech­nung auf Wunsch ei­nen Be­leg. Je nach Art und Um­fang des Auf­tra­ges wer­den An­zei­gen­aus­schnit­te, Be­legsei­ten, voll­stän­di­ge Be­leg­num­mern oder PCAus­dru­cke ge­lie­fert. Eine Rüge des Auf­trag­ge­bers, der Ein­trag sei nicht ver­öf­fent­licht bzw. der Wer­be­trä­ger sei nicht aus­ge­lie­fert wor­den, ist nur bin­nen ei­nes Mo­nats nach Er­halt der Rech­nung mög­lich.
    11. Stand­ort­wahl, Ver­tei­lung, Ver­kauf, Ser­ver Der Auf­trag­neh­mer weist dar­auf hin, dass die Stand­ort­wahl bzw. die Art und Wei­se des Ver­kaufs bzw. der Ver­tei­lung. der Wer­be­trä­ger al­lein in den Hän­den des Buch­han­dels und sons­ti­gen Ver­tei­ler­stel­len liegt. Aus die­sem Grund wird jeg­li­che Haf­tung für Stand­ort­wahl, Um­fang, Zeit­punkt bzw. Art und Wei­se hin­sicht­lich des Ver­kaufs bzw. der Ver­tei­lung der Wer­be­trä­ger aus­ge­schlos­sen. So­fern der Auf­trag­neh­mer selbst Ex­em­pla­re zum Wei­ter­ver­kauf über­nom­men hat, ver­pflich­tet er sich, die preis­ge­bun­de­nen Ver­lags­er­zeug­nis­se des Ver­la­ges nur zu den je­weils gül­ti­gen La­den­prei­sen zu ver­äu­ßern. Der Auf­trag­neh­mer weist dar­auf hin, dass die Da­ten auf ei­nem vom Auf­trag­neh­mer ge­wähl­ten Ser­ver lie­gen. Die da­durch vom Auf­trag­neh­mer an­zu­er­ken­nen­den AGB lässt der Auf­trag­ge­ber vor­be­halt­los auch ge­gen sich gel­ten.
    12. Fäl­lig­keit Die aus dem Auf­trag er­mit­tel­ten Rech­nungs­sum­men wer­den je­weils am An­fang der ver­ein­bar­ten Lauf­zei­ten rein net­to fäl­lig. Auf­rech­nung und Zu­rück­hal­tung sei­tens des Auf­trag­ge­bers sind nur mit Ge­gen­for­de­run­gen zu­läs­sig, die vom Auf­trag­neh­mer an­er­kannt oder rechts­kräf­tig fest­ge­stellt wor­den sind.
    13. Zah­lungs­ver­zug Der Auf­trag­neh­mer kann bei Zah­lungs­ver­zug die wei­te­re Aus­füh­rung al­ler lau­fen­den Auf­trä­ge bis zur Be­zah­lung zu­rück­stel­len und für die rest­li­chen Lauf­zeit Vor­aus­zah­lung für die ge­sam­te Rest­lauf­zeit ver­lan­gen, auch ohne Rück­sicht auf ein ur­sprüng­lich ver­ein­bar­tes Zah­lungs­ziel. Das glei­che gilt bei Vor­lie­gen be­grün­de­ter Zwei­fel an der Zah­lungs­wil­lig­keit oder Zah­lungs­fä­hig­keit des Auf­trag­ge­bers. Für Auf­trag­ge­ber aus der Schweiz gilt: Durch Zah­lungs­ver­zug ent­ste­hen­de An­walts­kos­ten (min. 220,00 CHF zzgl. Ust. und Aus­la­gen) und alle an­fal­len­den Voll­stre­ckungs­kos­ten sind vom Auf­trag­ge­ber zu zah­len.
    14. Hö­he­re Ge­walt Im Fal­le hö­he­rer Ge­walt hat der Ver­lag An­spruch auf vol­le Be­zah­lung der Ein­trä­ge, so­fern der Druck aus­ge­führt bzw. die Aus­lie­fe­rung er­folgt ist bzw. die vor­ge­se­he­nen In­ter­net­sei­ten ord­nungs­ge­mäß ein­ge­fügt wor­den sind. Für Stö­run­gen im In­ter­net­be­reich so­wie im Be­reich des Ser­vers kann der Auf­trag­neh­mer nicht haft­bar ge­macht wer­den.
    15. Druck­vor­la­gen Druck­vor­la­gen wer­den nur auf be­son­de­re An­for­de­run­gen an den Auf­trag­ge­ber zu­rück­ge­sandt. Die Pflicht zur Auf­be­wah­rung en­det nach Ab­lauf von drei Mo­na­ten nach der ers­ten Aus­lie­fe­rung des Wer­be­trä­gers.
    16. Rechtsnachfolger/Titeländerung Der Auf­trag­neh­mer ist be­rech­tigt, den An­zei­gen­auf­trag je­der­zeit auf den Rechts­nach­fol­ger oder Drit­te zu über­tra­gen. Der Auf­trag­neh­mer ist be­rech­tigt, den Ti­tel und/oder das äu­ße­re Er­schei­nungs­bild des Wer­be­trä­gers zu än­dern, so­fern dies aus sach­li­chen oder recht­li­chen Er­wä­gun­gen ge­bo­ten er­scheint.
    17. Wirk­sam­keit Sämt­li­che in die­sen AGB fest­ge­leg­ten Ver­ein­ba­run­gen kön­nen durch ei­nen Be­auf­trag­ten des Auf­trag­neh­mers nicht auf­ge­ho­ben wer­den. Vom Auf­trag­ge­ber ge­wünsch­te Än­de­run­gen be­dür­fen zu ih­rer Wirk­sam­keit der nach­träg­li­chen schrift­li­chen Be­stä­ti­gung. Soll­ten eine oder meh­re­re der vor- bzw. nach­ste­hen­den ste­hen­den Ver­ein­ba­run­gen un­wirk­sam sein, so hat die­ses auf den Be­stand der üb­ri­gen Be­stim­mun­gen kei­nen Ein­fluss.
    18. Ge­richts­stand Ist der Auf­trag­ge­ber Voll­kauf­mann im Sin­ne des Han­dels­ge­setz­bu­ches, wird als aus­schließ­li­cher Ge­richts­stand Kas­sel ver­ein­bart.
    19. Er­fül­lungs­ort Er­fül­lungs­ort ist, auch bei Nicht­kauf­leu­ten, aus­schließ­lich Ful­da­tal.